Verleger

Ein unpersönlicher Mechanismus

19.05.2017

Lieber Andreas,

glücklicher Weise stimme ich gar nicht mit Dir überein.

Ich halte den gesamten Prozess der Identitätsbildung, so wie Du ihn beschreibst, für einen unpersönlichen Mechanismus, der beobachtet - aber nicht kontrolliert bzw. beeinflusst werden kann.

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„Und da merke ich dann auch jedes Mal so ein Kribbeln in den Fingern … "

09.06.2016

Als Verleger werde ich häufig gefragt, nach welchen Kriterien ich entscheide, ob ein Manuskript für eine Veröffentlichung geeignet ist oder nicht.

Ein Verlag ist ein Wirtschaftsunternehmen. D.h. am Ende des Jahres müssen wir so viele Bücher verkauft haben, dass wir aus den Einnahmen unsere Mitarbeiter und Autoren, die Herstellung der Bücher, das Lager und alle sonstigen Kosten (und meinen Lohn ;-)) bezahlen können.
Zudem benötigen wir für neue spannende Projekte einen Überschuss, sonst ist der Verlag sehr schnell am Ende.

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Finde Deinen eigenen Groove

23.07.2014

Oh Mann, Andreas, was Du da so plastisch beschreibst – das gemeinsame Tanzen als Flow- und Glückserlebnis, bei dem sich die eigenen Begrenzungen ganz plötzlich aufzulösen beginnen – das kann uns auch beim gemeinsamen Singen, bei der Arbeit und, warum in die Ferne schweifen, auch beim Schreiben erwischen. Vielleicht hat es damit zu tun, dass wir uns mit einer Aktivität an den großen Energiestrom anschließen.

Werde durch das, was Du gibst

Wer sich einbringen, sein Potential entfalten, sich der Welt mitteilen darf, wird auf eine ganz besondere Weise beschenkt. Materielle Bedürfnisse treten zurück und machen einem Gefühl des Aufgenommen-Seins in eine Gemeinschaft Platz, die trägt, die beglückt. Sich als Teil von etwas Größerem zu erleben, gibt neuen Möglichkeiten und neuen Erfahrungen Raum und kurz zuvor noch kaum für möglich gehaltene Entwicklungen geschehen. Durch unser Mitteilen treten wir in einen Dialog ein, dessen Substanz stark von der Qualität unserer „Sendung“ abhängig ist. So geraten wir in einem guten Fall schnell über den Tellerrand unserer eigenen beschränkenden Perspektive hinaus. Wir dringen auf Gebiete vor, die uns unbekannt sind. Das fühlt sich nicht unbedingt toll an. Wenn wir jedoch tun, was wir können und geben, was wir haben, ergibt sich alles Weitere aus dem spontanen, wechselseitigen Zusammenspiel. Und das Leben bringt dann überraschendes und beglückendes hervor.

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