tao.de

Ein unpersönlicher Mechanismus

19.05.2017

Lieber Andreas,

glücklicher Weise stimme ich gar nicht mit Dir überein.

Ich halte den gesamten Prozess der Identitätsbildung, so wie Du ihn beschreibst, für einen unpersönlichen Mechanismus, der beobachtet - aber nicht kontrolliert bzw. beeinflusst werden kann.

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Wünsch Dir was ...

13.12.2016

Ob wir Fürbitten an Gott während der Heiligen Messe sprechen oder unsere Vorstellungen auf einen Zettel schreiben und verbrennen. Mit unterschiedlichen Abläufen und Ritualen versuchen wir, „den Chef“ wohlwollend zu stimmen oder das eigene Schicksal zu dominieren. Doch was ist davon zu halten?  Reicht der Wunsch aus? Was können wir darüber hinaus tun? Können wir überhaupt etwas tun?

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Der vielleicht nachhaltigste Kaffee der Welt

31.03.2016

Ich möchte Ihnen heute das Projekt CAFÉ KOGI ans Herz legen, ein Gemeinschaftsunternehmen der kolumbianischen Kogi-Indianer. Berühmt geworden sind sie bei uns durch die Schilderungen von Drunvalo Melchizedek und Oliver Driver.

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Vor der Kühltheke mit neoliberaler Glücksflatrate

25.02.2016

„Es mangelt heute an der Bereitschaft, an sich selbst zu arbeiten“, sagt der Autor Georg Rittstieg im Interview. Gleichzeitig spricht er sich gegen das große MÜSSEN aus, das unser Sein durchdringt und auch vor der letzten Beziehungsritze nicht Halt macht.

Das neoliberale Denken hat sich schon so sehr in unseren Zellen breitgemacht, dass es einen schaudern könnte. Im Supermarkt befinden wir uns eigentlich fast immer.

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Interview mit Autor Georg Rittstieg

17.02.2016

Georg Rittstieg wurde 1967 in Hamburg geboren, wo er als älterer von zwei Brüdern aufwuchs.
Mit knapp über 30 zog er in seine zweite Heimat nach Graz, wo er bis heute lebt. Er ist mittlerweile Paarberater und auf dem Weg zum Psychotherapeuten. Durch seinen schreibenden Vater inspiriert, schreibt Georg Rittstieg seit seiner frühen Jugend kurze und längere, ernste bis humorvolle Texte.

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Ist die Welt zählbar?

18.05.2015

Wenn es zu einer Katastrophe kommt wie jetzt in Nepal, gibt es mindestens zwei Sphären: Die Fakten, die sich transportieren und berichten lassen wie Container, die auf einem Schiffsriesen über den Ozean reisen, sind quantifizierbar. In Nepal lag der Wert auf der Richterskala bei 7,9. Aber ist ein Quantifizieren von Natur in Form von Werten auf der Richterskala die „ganze Wahrheit“? Wäre ein Erdbeben, das doppelt so viele Menschenleben fordert, das doppelt so heftig bebt, doppelt so „schlimm“? Was quantifizierbar ist, erweckt den Eindruck, kontrollierbar zu sein. Und das ist die Krux!

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Tao-Slam in Leipzig, die Weltpremiere

17.04.2015

Gastbeitrag von Wolf Schneider (www.connection.de) - Eingeladen von Joachim Kamphausen.

Samstagabend, 14. März, das Shakunda in der Südstadt von Leipzig. Hier sah ich sie zum ersten Mal: die sechs neuen Autoren von tao.de, die anlässlich der Buchmesse ihre Werke vorstellen wollten – für jeden von ihnen war es das erste Buch. 

Das Shakunda (Bücher und Mineralien), in dem man auch Getränke und Snacks bestellen kann, war rappelvoll. Soeben hatte ich zwei Bücherlesungen moderiert – Lesungen! Das heißt, die Autoren sprachen und lasen vor, sie tanzten, rappten und sangen nicht. Bei dem was jetzt kommen sollte, aber würde geslammt werden, hieß es: Jeder der sechs hatte genau 8 Minuten Zeit, sich und sein Werk vorzustellen, stehend, vor Publikum, unter Einsatz von Körper und Stimme. Und sie taten das, angemessen gedopt durch ihr Lampenfieber, mit so viel Elan, dass das Publikum hingerissen applaudierte.

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Café Kogi Projekt

12.12.2014

Ich möchte Ihnen heute das Projekt CAFÉ KOGI ans Herz legen, ein Gemeinschaftsunternehmen der kolumbianischen Kogi-Indianer (berühmt geworden sind sie bei uns durch die Schilderungen von Drunvalo Melchizedek) und dem Autor und Coach Oliver Driver.

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