Selfpublishing

Brutstätten, in denen Ideen das Laufen lernen

20.04.2017

Ich weiß noch, wie ich als Kind mal eine Zeitungsdruckerei besucht habe – und wie faszinierend ich die Erkenntnis fand, was sich alles mitten in der Nacht in Gang setzen muss, damit nur wenige Stunden nach dem Abpfiff eines Fußballspiels bereits eine auf Papier gedruckte Spielauswertung im Briefkasten steckt: Ingenieure haben Maschinen ertüftelt, die in irrwitzigem Tempo rattern, schnaufen und rotieren. Aber im Alleingang schaffen sie es nicht – Menschen müssen sich mitten in der Nacht den Wecker stellen, um zum Beispiel auf Paletten Zeitungspakete zu stapeln, wie ich sie vor gut zehn Jahren selbst mal einen Bamberger Sommer lang frühmorgens in einer nach Ölschmiere riechenden Druckereihalle wuchtete.

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Tao-Slam in Leipzig, die Weltpremiere

17.04.2015

Gastbeitrag von Wolf Schneider (www.connection.de) - Eingeladen von Joachim Kamphausen.

Samstagabend, 14. März, das Shakunda in der Südstadt von Leipzig. Hier sah ich sie zum ersten Mal: die sechs neuen Autoren von tao.de, die anlässlich der Buchmesse ihre Werke vorstellen wollten – für jeden von ihnen war es das erste Buch. 

Das Shakunda (Bücher und Mineralien), in dem man auch Getränke und Snacks bestellen kann, war rappelvoll. Soeben hatte ich zwei Bücherlesungen moderiert – Lesungen! Das heißt, die Autoren sprachen und lasen vor, sie tanzten, rappten und sangen nicht. Bei dem was jetzt kommen sollte, aber würde geslammt werden, hieß es: Jeder der sechs hatte genau 8 Minuten Zeit, sich und sein Werk vorzustellen, stehend, vor Publikum, unter Einsatz von Körper und Stimme. Und sie taten das, angemessen gedopt durch ihr Lampenfieber, mit so viel Elan, dass das Publikum hingerissen applaudierte.

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Finde Deinen eigenen Groove

23.07.2014

Oh Mann, Andreas, was Du da so plastisch beschreibst – das gemeinsame Tanzen als Flow- und Glückserlebnis, bei dem sich die eigenen Begrenzungen ganz plötzlich aufzulösen beginnen – das kann uns auch beim gemeinsamen Singen, bei der Arbeit und, warum in die Ferne schweifen, auch beim Schreiben erwischen. Vielleicht hat es damit zu tun, dass wir uns mit einer Aktivität an den großen Energiestrom anschließen.

Werde durch das, was Du gibst

Wer sich einbringen, sein Potential entfalten, sich der Welt mitteilen darf, wird auf eine ganz besondere Weise beschenkt. Materielle Bedürfnisse treten zurück und machen einem Gefühl des Aufgenommen-Seins in eine Gemeinschaft Platz, die trägt, die beglückt. Sich als Teil von etwas Größerem zu erleben, gibt neuen Möglichkeiten und neuen Erfahrungen Raum und kurz zuvor noch kaum für möglich gehaltene Entwicklungen geschehen. Durch unser Mitteilen treten wir in einen Dialog ein, dessen Substanz stark von der Qualität unserer „Sendung“ abhängig ist. So geraten wir in einem guten Fall schnell über den Tellerrand unserer eigenen beschränkenden Perspektive hinaus. Wir dringen auf Gebiete vor, die uns unbekannt sind. Das fühlt sich nicht unbedingt toll an. Wenn wir jedoch tun, was wir können und geben, was wir haben, ergibt sich alles Weitere aus dem spontanen, wechselseitigen Zusammenspiel. Und das Leben bringt dann überraschendes und beglückendes hervor.

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So bringen Sie Ihr Buch in die Buchhandlung - Teil 3

24.03.2014

Die TOP 5 - Argumente für die Vermarktung Ihres Buches

1. Regionale Presse einbinden!

tao.de übernimmt für Sie die Pressearbeit bei großen Presseportalen. Wenn Ihr Buch hier Anklang findet, werden Sie in den Buchhandlungen ebenfalls nachgefragt sein. Darüber hinaus  können Sie aktiv werden.  Machen Sie sich zum Gesprächsthema in Ihrer Stadt. Gerade in kleinen Städten gibt es Zeitungen, die regionale Autoren ausführlich interviewen. Auch kostenlose Stadtmagazine können sehr aufgeschlossen reagieren. Ein Buchhändler möchte seinen Kunden ein ansprechendes und aktuelles Sortiment bieten.

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So bringen Sie Ihr Buch in die Buchhandlung - Teil 2

24.03.2014

Beherzigen Sie unbedingt folgende Überlegung, wenn Sie Ihr Buch bei einer Buchhandlung vorstellen wollen!

1.     Ist der Zeitpunkt für einen ersten Kontakt gut gewählt?

Versuchen Sie immer einen ruhigen Zeitpunkt für Ihr Gespräch zu wählen. Dabei schließen sich klassische "heißen Phasen" des Handels, wie zum Beispiel das Schulbuchgeschäft und die Vorweihnachtszeit aus, da sich in diesen Zeiträumen in der Regel  niemand richtig Zeit für Sie nehmen kann. Empfehlenswert ist ein ganz regulärer Wochentag, da an Wochenenden die Kundenzahl höher ist.

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So bringen Sie Ihr Buch in die Buchhandlung - Teil 1

24.03.2014

Eine erfahrene Buchhändlerin zeigts Ihnen:

In diesem Beitrag lesen Sie, wie Sie Ihre Chancen verbessern, Ihr Buch in einer Buchhandlung zu vermarkten. Sie haben ein Buch veröffentlicht und es ist durch tao.de im gesamten stationären und virtuellen Buchmarkt verfügbar. Ein beeindruckendes Erlebnis irgendwann das eigene Buch in einer Buchhandlung liegen zu sehen. Doch der Weg bis dahin ist nicht immer leicht. Im Folgenden zeige ich Ihnen aus meiner langjährigen Erfahrung im Buchhandel, wie Autoren auf mich zugekommen sind und es geschafft haben, mich von ihrem Buch zu überzeugen. Lesen Sie welche Punkte im Gespräch mit einem Buchhändler von Bedeutung sind und wie sie Ihre Chancen erhöhen.

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Wenn das Trüffelschwein Schnupfen hat

06.03.2014

Einfach jeden Morgen weit vor Sonnenaufgang aufstehen, das Goldsieb einpacken, zigarettenqualmend am Flussbett hocken – und dann hoffen aufs Glück, dass es irgendwann glitzert. In Karl May-Büchern hatte diese Vorstellung etwas zutiefst Romantisches. Und jeder kennt vermutlich das Glücksgefühl, im Urlaub auf einem Streifzug ein Kleinod entdeckt zu haben, vielleicht ein verstecktes Café oder einen abgelegenen Garten, und es gar nicht abwarten zu können, den Fund mit jemandem zu teilen.

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Der Autor als Salonbetreiber?

20.02.2014

Sind Sie schon im E-Book-Zeitalter angekommen? Nicht so richtig? Machen Sie sich nichts draus. Es geht vielen so. Zumindest ist das Eindruck, den eine Umfrage des Allensbach-Instituts erweckt: 54 % der Befragten finden es anstrengend, einen digitalen Text zu lesen. Beim Buch sehen das nur 22 % so. Spaß empfinden nur 10 Prozent, wenn sie sich einen digitalen Text zu Gemüte führen. Beim Buch immerhin 42 Prozent.

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