Freiheit

Fantasie gegen Erfahrung eintauschen

24.08.2017

Der Titel entstammt einem Zitat aus dem Film „Weit“  – dreieinhalb Jahre hat ein Paar die Welt bereist und dabei fast 100.000 Kilometer zurückgelegt. Nachwuchs haben die beiden in der Zeit auch bekommen. Ein Wagnis, von dem viele träumen und welches in Filmen, Büchern und den vielen Reise-Blogs immer wieder beschworen wird: Dem Alltag adé sagen, aufbrechen in ein fremdes Land, Kulturen und Gebräuche kennenlernen – in der Hoffnung, dass diese Impulse auch in unserem Inneren etwas bewegen, wir irgendwie verändert heimkehren. Bereichert um Erinnerungen, die uns in unserem Gefühl von Lebendigsein bekräftigen, der Gewissheit, die kostbaren Lebensjahre nicht blass und angepasst verstrichen lassen zu haben.

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Mit dem Taxometer in den Garten Eden

21.04.2016

Mit bald 33 Jahren fühle ich mich selbst noch weit entfernt vom „gealterten Mann“. Sicher, es gibt diese Momente, wo das Sprießen eines ersten weißen Haares oder ein Besuch beim Versicherungsvertreter an der (illusionären) Gewissheit rütteln, dass sich das gewohnte Spiel von Aufstehen – Alltag erleben – Schlafenlegen wohl bis in die Ewigkeit wiederholen wird. Bereits jetzt weiß ich, dass im Jahr 2048 ein Brief bei mir eintrudeln wird mit dem Bescheid, wie viele Euro mir meine Lebensversicherung fortan monatlich ausschütten wird.

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Interview mit Jürgen Fliege zu seinem Buch, Männer wachsen im Garten

13.04.2016

Im Übergang von Berufstätigkeit zum sogenannten Ruhestand ist man – wie in keinem Lebensabschnitt sonst – intensiv auf sich zurückgeworfen. Alles ist plötzlich vollkommen NEU. Das Mehr an hinzugewonnener Freiheit will erst einmal angeschaut, durchdrungen und verarbeitet werden. Die damit verbundenen persönlichen Herausforderungen sind besonders für Männer, die ihr Selbstverständnis vornehmlich aus ihrer Berufstätigkeit abgeleitet haben, immens. Viele fühlen sich in diesem Prozess alleine gelassen. Gesellschaftlich betrachtet ist es (noch) ein ganz privates „Projekt“. Vielleicht überwiegen – später – die Chancen, aber das kann Mann in der ersten Phase noch nicht sehen. Zunächst ist da ein großer Verlust – gerade auch an Orientierung.

Ich frage Jürgen Fliege, der diesen Bruch bereits einige Jahre hinter sich hat. Er hat seinen originellen Lösungsvorschlag in sein neuestes Buch gepackt.

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