Joachim Kamphausen

Joachim Kamphausen,
Jg. 50, verlegt seit 30 Jahren u.a. Eckhart Tolle, Louise L. Hay, Deepak Chopra, Neale Donald Walsch und den Dalai Lama.

Vor einem Jahr ist er mit tao.de, dem neuartigen Selfpublishing Portal für Körper/Geist/Seele-Themen an den Start gegangen. Das Portal gibt Buchautoren die Chance, von Bittstellern vor den Toren der Verlage zu souverän handelnden Agenten ihrer eigenen Buchprojekte zu werden.

Zudem bietet das Portal Lesern die Möglichkeit zur Ko-Kreation. Sie können neue Werke kennenlernen, mit Autoren in Kontakt treten und ihnen bei der Entwicklung ihrer Arbeit Hilfestellung leisten.

Joachim Kamphausen

Begegnungen mit einem Phänomen

06.10.2017

Mein Motiv für die Teilnahme: ich will unbedingt einmal ein internationales dreitägiges Retreat mit unserem erfolgreichsten Autor und seiner Frau erleben, zudem meine persönlichen Kontakte zu Eckhart Tolle und Kim Eng auffrischen und die beiden Lehrer für ein Retreat und für Vorträge in den deutschsprachigen Raum, speziell nach Deutschland, einladen.

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Andreas Klatt

Andreas Klatt,
Jg. 83, leitete nach dem Studium der Germanistik, Journalistik und Psychologie und einer Ausbildung zum Yogalehrer zweieinhalb Jahre die Presseabteilung der J. Kamphausen Mediengruppe. 2012 hat er sich mit dem Textbüro text-ins-glueck.de selbständig gemacht. Seitdem lektoriert und übersetzt er Bücher mit spirituellen und psychologischen Inhalten. Als systemischer Berater und Mentor für Biografiearbeit hilft er außerdem Menschen, den roten Faden ihres Lebens zu entdecken. Eine Frage, die ihn beschäftigt: Was passiert, wenn wir als Einzelner und Gesellschaft ausgetretene Pfade verlassen und in eine neue Geschichte hineinleben, die von Verbundenheit handelt?

Andreas Klatt

Wunder jenseits von Töpfchen und Kröpfchen

20.10.2017

Dein Bericht vom Eckhart Tolle-Retreat hat mich fasziniert, lieber Joachim. Ich selbst habe das Phänomen 2010 ja auch am eigenen Leib erfahren, bei seinem damaligen Vortrag in Hannover. Offenbar ist es etwas signifikant anderes, ob ich mich kognitiv mit Themen wie Achtsamkeit und Meditation beschäftige – in der Hoffnung, dass vom Kopf auch etwas in tiefere Ebenen wie Herz und Seele sickert –, oder ob ich einem Menschen gegenübersitze, der wie Eckhart Tolle sprachlich nicht zu fassende Qualitäten verkörpert.

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5 Fragen für eine Salonkultur-Lebenshaltung

22.09.2017

Ein Projekt wie „Schreib-Vielfalt“ scheint an die Tradition literarischer Salons anzuknüpfen, wie sie zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert aufblühten. HistorikerInnen vertreten die Ansicht, dass die Französische Revolution letztlich ohne diese kulturellen Keimzellen der Aufklärung nicht ins Rollen gekommen wäre  – Orte, an denen progressive Ideen zusammenkommen und Menschen die Schlüsselerfahrung machen konnten und machen können, dass sie mit ihren Visionen nicht allein sind.

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Schreib-Vielfalt - das Interview

08.09.2017

Dieses Mal besteht der Verlegerblog aus einem Interview mit den beiden Protagonistinnen, Alexa Förster und Natalie Nicola, einer aus meiner Sicht beispielhaften Initiative: Schreib-Vielfalt!

Aber: Lies selbst!

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Fantasie gegen Erfahrung eintauschen

24.08.2017

Der Titel entstammt einem Zitat aus dem Film „Weit“  – dreieinhalb Jahre hat ein Paar die Welt bereist und dabei fast 100.000 Kilometer zurückgelegt. Nachwuchs haben die beiden in der Zeit auch bekommen. Ein Wagnis, von dem viele träumen und welches in Filmen, Büchern und den vielen Reise-Blogs immer wieder beschworen wird: Dem Alltag adé sagen, aufbrechen in ein fremdes Land, Kulturen und Gebräuche kennenlernen – in der Hoffnung, dass diese Impulse auch in unserem Inneren etwas bewegen, wir irgendwie verändert heimkehren. Bereichert um Erinnerungen, die uns in unserem Gefühl von Lebendigsein bekräftigen, der Gewissheit, die kostbaren Lebensjahre nicht blass und angepasst verstrichen lassen zu haben.

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Hurra Urlaub? Hurra Ferien?

14.08.2017

Dieses Jahr habe ich meinen Urlaub wieder in einer einsamen, kleinen, hochgelegenen Berghütte verbracht. Kein Strom und, wenn überhaupt, nur ein löchriges Internet. Zwei Wochen in der Natur entspannen, viel Ruhe, viel Wandern und der Austausch mit Freunden - jenseits von Autolärm, permanenter Geräusch- und Lichtkakophonie, Umweltschäden und Menschenmassen, eingebettet in eine herrliche Berglandschaft.

Das liebe ich, das ist mein - einmal jährlich - realisierter Traumurlaub. Wie kann ein solcher Urlaub misslingen? Nun ja, vor 4 Jahren habe ich mir dort oben ein Bein gebrochen. Damit war der Traumurlaub in wenigen Sekunden vorbei...

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Wohltätigkeit von der Stange

28.07.2017

Als Kind litt ich an Asthma. Und kann mich noch gut an die Erleichterung erinnern, wenn ein einziger Sprühstoß Wunder vollbrachte: Endlich wieder atmen können! Wie viel einfacher und wie viel effektvoller als der Versuch, die Luftnot mühsam mit erlernten Atemtechniken lindern zu wollen.

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Spenden? Nein, danke!

12.07.2017

Die Unart des Spendens ist eine Kumpanei der übelsten Sorte. Wir waschen uns mit unserer den Planeten ausbeutenden, egozentrierten, hedonistischen Lebensart rein durch die Überweisung von ein paar (oder vielleicht ein paar mehr) Euros. Dieses Geld wird dann von Hilfsorganisationen vereinnahmt, die vornehmlich damit ihr Unternehmen stärken. Sie verwenden ein Großteil der Spenden dazu, ihre hiesigen Mitarbeiter (Verwaltung, Werbung, Marketing) und hiesige Unternehmen, die Hilfsgüter liefern, zu alimentieren.

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Das Upgrade als moderne Heilslehre

30.06.2017

Manches im Leben währt ewig. Naja, zumindest fast: „Bis dass der Tod euch scheidet“, schwören Heiratende einander im Treueschwur. Wer Scheidungsstatistiken studiert, dem droht im Hinblick auf den Wert von Kontinuität einiges an Ernüchterung. Die Hälfte der Ehen werden inzwischen wieder geschieden. Anscheinend gelangen wir immer wieder an einen Punkt, wo der „Lack ab ist“, wo das Faszinosum Neuheitswert verblasst. Was dann folgt, das lassen Hollywood-Streifen genau wie einschlägige Liebesromane in der Regel wohlweislich im Nebulösen. Es interessiert schlichtweg nicht mehr, schließlich kennen die beiden einander irgendwann – und was soll dann schon noch passieren? Routine ist out. Die Dinge sollten den gewissen Pep beibehalten, sonst wird es fad und etwas in uns beginnt, sich zu langweilen.

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Ein unpersönlicher Mechanismus

19.05.2017

Lieber Andreas,

glücklicher Weise stimme ich gar nicht mit Dir überein.

Ich halte den gesamten Prozess der Identitätsbildung, so wie Du ihn beschreibst, für einen unpersönlichen Mechanismus, der beobachtet - aber nicht kontrolliert bzw. beeinflusst werden kann.

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Leben ohne das „So bin ich halt“-Backup

04.05.2017

Was ist eigentlich die grundlegende Frage, die meiner spirituellen Suche zugrunde liegt? Sicher, da gibt es einige Antworten. Aber im Kern lande ich doch bei: Wer bin ich? Was macht mich aus, jenseits von dem, was ich auch in einen Lebenslauf schreiben könnte?

Identität bildet sich unser gesamtes Leben über.

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