Schreiben und Veröffentlichen

5 Fragen für eine Salonkultur-Lebenshaltung

22.09.2017

Ein Projekt wie „Schreib-Vielfalt“ scheint an die Tradition literarischer Salons anzuknüpfen, wie sie zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert aufblühten. HistorikerInnen vertreten die Ansicht, dass die Französische Revolution letztlich ohne diese kulturellen Keimzellen der Aufklärung nicht ins Rollen gekommen wäre  – Orte, an denen progressive Ideen zusammenkommen und Menschen die Schlüsselerfahrung machen konnten und machen können, dass sie mit ihren Visionen nicht allein sind.

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Schreib-Vielfalt - das Interview

08.09.2017

Dieses Mal besteht der Verlegerblog aus einem Interview mit den beiden Protagonistinnen, Alexa Förster und Natalie Nicola, einer aus meiner Sicht beispielhaften Initiative: Schreib-Vielfalt!

Aber: Lies selbst!

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Brutstätten, in denen Ideen das Laufen lernen

20.04.2017

Ich weiß noch, wie ich als Kind mal eine Zeitungsdruckerei besucht habe – und wie faszinierend ich die Erkenntnis fand, was sich alles mitten in der Nacht in Gang setzen muss, damit nur wenige Stunden nach dem Abpfiff eines Fußballspiels bereits eine auf Papier gedruckte Spielauswertung im Briefkasten steckt: Ingenieure haben Maschinen ertüftelt, die in irrwitzigem Tempo rattern, schnaufen und rotieren. Aber im Alleingang schaffen sie es nicht – Menschen müssen sich mitten in der Nacht den Wecker stellen, um zum Beispiel auf Paletten Zeitungspakete zu stapeln, wie ich sie vor gut zehn Jahren selbst mal einen Bamberger Sommer lang frühmorgens in einer nach Ölschmiere riechenden Druckereihalle wuchtete.

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Die Biografie als Spiegel der inneren Entwicklung

23.06.2016

„Die Biografie ist eine der schönsten und feierlichsten Textarten“ dokumentierte der tao-blog im Mai. Ich selbst konnte gerade meinen 66. Geburtstag feiern und beschäftige mich seit längerem mit dem Wert der Biografiearbeit für die eigene Reifung. Das eigene Leben Revue passieren zu lassen, stellt auch eine Möglichkeit dar, Klarheit und Leichtigkeit für anstehende Entscheidungen zu gewinnen. Es geht beim Erzählen der eigenen Lebensgeschichte zunächst darum, prägende Erfahrungen und Ereignisse bewusst zu machen und zu verschriftlichen, um sich schließlich mit sich selbst zu versöhnen, und ein neues, tieferes Selbstbewusstsein und inneren Frieden zu erlangen.

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Schreiben: Einfach mal anfangen!

15.09.2015

Gastbeitrag von Paro Bolam

Eine Frage, die sich beim Schreiben immer wieder stellt, lautet: Wie fange ich am besten an?
Der Anfang ist entscheidend, mit ihm öffnet sich der Vorhang zu einer Bühne, auf der sich der folgende Text, die Geschichte, das Buch abspielen werden. Und weil der Anfang so wichtig ist, quälen sich Menschen, die schreiben, oft stunden-, tage- , ja sogar monatelang mit ihm ab.

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Mit Trailern zum Erfolg

22.06.2015

Gastbeitrag von Luisa Dziki

Frau Dziki ist seit 2010 im Online Marketing tätig. Mit diesem Gastbeitrag möchte sie ihre Erfahrungen zum Thema Buch-Trailer mit den tao.de LeserInnen und AutorInnen teilen.

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100 Bücher bei tao.de

06.08.2014

Das 100ste ist gerade erschienen! Und ich find’s super, dass es Frau Rödiger mit Durchschaue Deine Welt  -  und die Welt hebt an zu singen „erwischt“ hat. Es ist der 3. Teil eines wahrscheinlich 4 Teile umfassenden Werkes der Autorin. Ein ganz bezauberndes Buch, eine Liebes- und Erwachensgeschichte, erkenntnisvoll, unterhaltsam und reich an Gefühl. Wie bei jedem auf tao.de veröffentlichten Buch steht ein Drittel des Textes als Leseprobe kostenlos zur Verfügung.

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Die Freude daran, sich nichts vorschreiben zu lassen

03.05.2014

ein joynBook – das joyige Freude und joinige Ko-Kreation unter einen Hut bringt und dem etwas verstaubt klingenden Begriff Buch auch noch mit dem cooleren Book einheizt? Da bleiben ja keine Wünsche offen, das Überraschungsei kann einpacken!

Genauer betrachtet enthält dieser Begriff wirklich die Zutaten für ein revolutionäres Verständnis vom Lesen und Wissenaneignen. In der Kunst gab es ja immer wieder diese Idee, dass ein Kunstwerk in Bewegung bleiben sollte – nur so kann es die Welt erfassen, die ja nun einmal nie „fertig“ ist, sondern immer weiter wogt. Immer im Austausch ist, in jedem Moment neu entsteht – abhängig davon, wer sie gerade betrachtet.

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Wenn das Trüffelschwein Schnupfen hat

06.03.2014

Einfach jeden Morgen weit vor Sonnenaufgang aufstehen, das Goldsieb einpacken, zigarettenqualmend am Flussbett hocken – und dann hoffen aufs Glück, dass es irgendwann glitzert. In Karl May-Büchern hatte diese Vorstellung etwas zutiefst Romantisches. Und jeder kennt vermutlich das Glücksgefühl, im Urlaub auf einem Streifzug ein Kleinod entdeckt zu haben, vielleicht ein verstecktes Café oder einen abgelegenen Garten, und es gar nicht abwarten zu können, den Fund mit jemandem zu teilen.

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