Oktober 2013

Die unkommentierte Revolution

23.10.2013

oder: Wie die Profis aller Branchen plötzlich ganz alt aussehen

Es ist nicht zu leugnen. Knapp unter dem Radar der sogenannten Professionellenklasse, den selbsternannten Hütern von Qualität, die sich mit einem starken Bewusstsein für den notwendigen Abstand zum Wissen und Können des gemeinen Volkes abzugrenzen versuchen, geschieht gerade etwas ganz Unerhörtes.

Genau, mit der Professionellenklasse sind jene gemeint, die immer und in jedem Bereich, darüber zu entscheiden gewöhnt sind, was gut und richtig für uns ist – und in ihren eigennützigen Beiträgen zum Allgemeinwohl peinlich genau darauf achten, dass ihre hehren Standards, ihre Machtstellung und ihre Bedeutung (zusammen mit ihren Einkommensquellen) unangetastet bleiben.

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Die unkommentierte Revolution

23.10.2013

oder: Wie die Profis aller Branchen plötzlich ganz alt aussehen

Mir gefällt, mit wie viel Verve Joachim den Ruck zu mehr Demokratie, Selbstbestimmung und Menschlichkeit beschwört. In der spirituellen Szene hat das Schlagwort „2012“ ja für viel Wirbel gesorgt: Als Symbol für ein neues Zeitalter, in dem Wandel nicht mehr unser Gegner ist, sondern eine Sprungfeder für kreative Entwicklungen.

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eMail Flut: Surfen oder abtauchen?

11.10.2013

Das ist ja ein Ding!

doppelt so alt wie Andreas, scheine ich dem Web im Alltag doch mehr verbunden und zugeneigt als er. Ich bin (meist) erfreut, wenn eine neue Nachricht via eMail bei mir eintrifft. Dieses fortlaufend an mich herangetragene Kommunikations- und Informationsbedürfnis bezieht mich ein und signalisiert mir, ich gehöre dazu. Und in der Regel vermag ich meinem virtuellen Gegenüber weiter zu helfen, (re-)agiere gerne und schnell. Ein kleines Erfolgserlebnis im Alltag, an die 100x jeden Tag. Mir gefällt’s.

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eMail Flut: Surfen oder abtauchen?

11.10.2013

1996, als ich 13 war,

zog ein sperriger, grauer Turm bei uns ein. Mein Vater hatte einen Pentium-Rechner angeschafft – damals der neueste Schrei. Es gab ein Spiel, „Magic Carpet“, bei dem man als Aladin verkleidet  auf einem Teppich über eine endlos grüne Landschaft schwebt. Ein erhabenes Gefühl, zumal das Spiel nicht einmal ruckelte! Irgendwann kam dann ein Drache, den es mit roten Feuerbällen hinfortzujagen galt. Das Spiel hatte einen guten Riecher, was die Computerverheißungen auf lange Sicht mit uns Menschen anstellen, finde ich.

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