Frohe Weihnacht überall

24/12/2016 – Allgemeines

 

Alle Jahre wieder haben wir das Gefühl, auch in diesem Jahr kommt das Fest so plötzlich… Wir überlegen seit Wochen, wem welche Überraschung wohl gefallen könnte, haben Wunschzettel gelesen oder geschrieben, haben überlegt, getüfftelt und wieder verworfen, Einladungen ausgesprochen, haben geschmückt, eingekauft, gebacken, gebastelt, gewerkelt, verpackt, verschickt, versteckt ….uff… und wieder alles geschafft, oder? Zwischendurch auf glitzernden Weihnachtsmärkten das gewissen Feeling gesucht, beim Adventscafe Freunde getroffen, mit Arbeits- und Sportskollegen diverse Weihnachtsfeiern in überfüllten und lauten Lokalen erlebt, uns gegenseitig von der unfriedlichen friedlichen Zeit berichtet und immer in uns die Sehnsucht gespürt, dass nun endlich der Frieden einziehen möge…

Doch wie soll das geschehen, wenn wir dem keinen Raum geben? Frieden entsteht in uns. Schenken wir uns und den Menschen, die uns am Herzen liegen Zeit, Achtsamkeit, echtes Zu- und Hinhören, Ruhe mitten im Trubel der Festtage. Schönere Geschenke mag es kaum geben. Und Sie müssen sie gar nicht verpacken, pur genossen erwärmen sie die Herzen und Sinne. Probieren Sie es am Heiligenabend und den anderen Festtagen aus.

 

Seit wann gibt es den Heiligen Abend?

Der Heilige Abend wird seit Mitte des 8. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum gefeiert. Das basiert auf der liturgischen Regel, dass allen großen Feierlichkeiten eine Art Nachtwache vorangehen, in der die Menschen sich betend und wachend auf das bevorstehende Fest vorbereiteten. Auch der im jüdisch-christlichen Kulturkreis überlieferte Gedanke, dass ein Tag bereits am Vorabend mit Einbruch der Dunkelheit beginnt, ist dabei von Bedeutung. Bis zum 18. Jahrhundert fand der Weihnachtsgottesdienst am 1. Weihnachtstag zwischen 3 und 5 Uhr morgens statt, noch vorm Hahnenschrei erfolgte die Bescherung.

In Deutschland, Schweiz, Lichtenstein und Österreich findet die Weihnachtsbescherung traditionell am Abend oder – je nach Alter der Kinder – schon am Nachmittag des 24. Dezembers statt, ebenso in Argentinien, Polen, Ungarn und in den nordischen Ländern. In vielen vor allem englisch- und französischsprachigen Ländern gibt`s die Geschenke erst am Morgen des ersten Weihnachtstages.

Der Sinn des Festes

Wie, wo und mit wem auch immer Sie feiern, lassen Sie es nicht zu, dass der Kommerz, all das Bunte, Laute, Übertriebene, das Süße, Fette und Hochprozentige den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes verschleiert und verdrängt. An- und innehalten und dankbar sein für das, was ist und die Botschaft in sich aufnehmen – jeder auf seine Weise: Gott wurde Mensch, um uns zu erretten!

Geben wir der Weihnachtsbotschaft die Chance, in uns zu wirken. So kann uns die Einsicht gelingen, wie viel Hoffnung und Freude mit Weihnachten verbunden ist.

 

Frohe Weihnachten überall tönet durch die Lüfte froher Schall…