Autor: Wolfgang Amadé

ISBN: 978-3-95529-118-1

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Ja, danke für die Gelegenheit berichten zu dürfen: So ist Wolfgang Amadé. Denn als ich ihn vor zwanzig Jahren kennenlernte, hat er das Unternehmen, für das ich damals tätig war, durch einen Konflikt hinduch begleitet und beim Lösen von Meinungsverschiedenheiten moderiert.
Ja, durch meine Liebe zum Leben und der Menschen, die mir begegnen, bin ich bereit. Ich bin bereit, mir meiner Gedanken und Gefühle bewusst zu sein. Durch Kommunikation erlaube ich mir, die Wirklichkeit meiner Gedanken zu überprüfen. Ich gönne mir gerne schadlose Konflikte.
Die Findung des Ohrentyps war für mich bis zum letzten Punkt der Auswertung spannend, und da ich fast ausgewogen darin bin, habe ich das Vergnügen mich mit a l l e n Typen befassen zu können. *Grins*
Im täglichen Leben ist gerade das in Bezug auf das Gespräch im allgemeinen für mich sehr interessant und bietet Handlungsspielraum.

Der Titel macht neugierig: Was sollst du schon denken? Bestimmt nichts Gutes? Denk doch was du willst? Irgendwie liegt jedem diese Frage auf der Zunge, es interessiert wirklich JEDEN brennend, was der andere über einen selbst denkt, und zwar auch dann, wenn wir sagen: Mir doch egal was du denkst. Das stimmt nämlich nie und der Autor sagt ziemlich unumwunden, warum das so ist. Warum es so elementar ist für den Menschen, wie er vor den anderen dasteht.
Die Ansätze des Buches gehen ans Eingemachte, da kommt keiner dran vorbei und deshalb ist es unglaublich anziehend, denn der O-Ton zielt auf Antworten, die wir selbst so ehrlich allein oft nicht erreichen können in unseren täglichen Fragen: wie sehe ich mich selbst und wie sehen mich die anderen, was genau macht mir das aus und wie gehe ich damit um. Vielmehr noch, als der Autor uns schon beim Aufwachen nicht aus dem Auge lässt und behauptet, der erste Blick in den Spiegel sei den anderen gewidmet. Gut beobachtet.
Der Autor ist bei aller faktischen Radikalität nicht humor- oder gnadenlos, denn in den treffsicheren Fallbeispielen finden wir uns gott sei dank kollektiv betroffen wieder und fühlen uns solidarisch mit allen. Also können wir nach der Lektüre auch einfach die Ärmel hochkrempeln und mal so richtig nachfragen, was denn nun wirklich auf den Bildern zu sehen ist, auf meinem und deinem, unserem voneinander. Außerdem gibt es eine Menge Abfragepläne, die eine hervorragende Bestandsaufnahme unseres aktuellen Selbstbildes auswerten. Ein guter Anfang für eine grundlegende Umschaltung im Denken!
Alles in allem ist dieser Ratgeber eine die eigene Perspektive erweiternde und praktisch angelegte Lektüre zur Selbstverbesserung! Lesens- und beachtenswert!