Autor: Angelika Maria Heubgen

ISBN: 978-3-96051-277-6

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Neugierig geworden durch den Titel und den Untertitel habe ich das Buch gelesen, obschon ich selber gar nicht krebskrank bin. Ich habe mich noch während der Lektüre entschlossen, ein Exemplar des Buches an eine befreundete Betroffenen zu verschenken, so sehr hat es mich angesprochen, so ermutigend und so hilfreich empfand ich es. Ich war und bin überrascht über die Fülle von Anregungen, von neugierig machenden Aspekten und Gedanken zu einem in den allermeisten Fällen gar nicht in Betracht gezogenen Weg der Heilung, nämlich zu einem individuellen Weg. Das Buch ermutigt, sich einzubringen, sich zu engagieren, mit zu bestimmten – wenn möglich auch bei den schwierigsten Entscheidungen. So verschwindet auch sofort die illusorische Hoffnung, die Ärzte könnten einen von der Krankheit erlösen, heilen oder erretten. Sie können zu Helfern werden, zu enorm wichtigen Helfern auf der Suche nach dem für diesen einen Kranken richten Weg zur Heilung, und sie zu Begleitern und zu Ermutigern auf diesem Weg.
Ein gutes Buch, ein schönes und ein forderndes Buch – und das ganz unabhängig von der Art der Krankheit!

Die Autorin setzt sich in diesem Buch sehr ehrlich und glaubwürdig mit ihrer eigenen Krebserkrankung auseinander. Sie versucht ihre außergewöhnlichen Behandlungsmethoden zu erklären und zu hinterfragen, so dass man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hat, sie würde nur emotional vorgehen. Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten werden sachlich beschrieben und abgewogen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem mutigen Weg! Es wäre wünschenswert, wenn Krankenkassen und mehr Ärzte Patienten bei dieser Vorgehensweise unterstützen würden!