Joachim Kamphausen

Joachim Kamphausen,
Jg. 50, verlegt seit 30 Jahren u.a. Eckhart Tolle, Louise L. Hay, Deepak Chopra, Neale Donald Walsch und den Dalai Lama.

Vor einem Jahr ist er mit tao.de, dem neuartigen Selfpublishing Portal für Körper/Geist/Seele-Themen an den Start gegangen. Das Portal gibt Buchautoren die Chance, von Bittstellern vor den Toren der Verlage zu souverän handelnden Agenten ihrer eigenen Buchprojekte zu werden.

Zudem bietet das Portal Lesern die Möglichkeit zur Ko-Kreation. Sie können neue Werke kennenlernen, mit Autoren in Kontakt treten und ihnen bei der Entwicklung ihrer Arbeit Hilfestellung leisten.

Joachim Kamphausen
Andreas Klatt

Andreas Klatt,
Jg. 83, leitete nach dem Studium der Germanistik, Journalistik und Psychologie und einer Ausbildung zum Yogalehrer zweieinhalb Jahre die Presseabteilung der J. Kamphausen Mediengruppe. 2012 hat er sich mit dem Textbüro text-ins-glueck.de selbständig gemacht. Seitdem lektoriert und übersetzt er Bücher mit spirituellen und psychologischen Inhalten. Als systemischer Berater und Mentor für Biografiearbeit hilft er außerdem Menschen, den roten Faden ihres Lebens zu entdecken. Eine Frage, die ihn beschäftigt: Was passiert, wenn wir als Einzelner und Gesellschaft ausgetretene Pfade verlassen und in eine neue Geschichte hineinleben, die von Verbundenheit handelt?

Andreas Klatt

Brutstätten, in denen Ideen das Laufen lernen

20.04.2017

Ich weiß noch, wie ich als Kind mal eine Zeitungsdruckerei besucht habe – und wie faszinierend ich die Erkenntnis fand, was sich alles mitten in der Nacht in Gang setzen muss, damit nur wenige Stunden nach dem Abpfiff eines Fußballspiels bereits eine auf Papier gedruckte Spielauswertung im Briefkasten steckt: Ingenieure haben Maschinen ertüftelt, die in irrwitzigem Tempo rattern, schnaufen und rotieren.

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Der mittlere Weg als „Ziel“ eines spirituellen Lebens?

03.03.2017

Ich habe mir vor einer Weile angewöhnt, wieder regelmäßig TV-Nachrichten zu schauen.
Was mag mich da geritten haben? Schließlich trägt doch wohl keine dieser Meldungen dazu bei, mich in die Innenwelt zu führen. Donald Trump verwechselt den äußerst verantwortungsvollen Posten des US-Präsidenten mit einer Ego-Schaubühne, die in erster Linie nicht dem Wohle des Planeten dient. Auch nicht dem der Menschheit.
Nein, seine Devise lautet: America first. Und wenn er ehrlich wäre, müsste es wohl heißen:

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Meine Aspekte der Digitalisierung

24.02.2017

Guten Tag, liebe LeserIn,
 

was mich derzeit immer wieder aus der Fassung bringt, sind die Urteile über die verschiedenen Aspekte der Digitalisierung. Mit dem starken Scheinwerfer der öffentlichen Aufmerksamkeit wird mal der eine mal der andere Aspekt beleuchtet und mit wilden verherrlichenden oder dämonisierenden Spekulationen bzgl. der Entwicklungsszenarien verbunden.

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Gläsern bis zur Schmerzgrenze

16.02.2017

Fürwahr, das Internet ist wirklich ein seltsames Gebilde: Einerseits stoße ich in Gesprächen immer wieder auf die Meinung, dass es uns als Gesellschaft kostbare Potenziale eröffnet – etwa, weil wir uns von Geschehnissen auf dem Globus ein Bild machen können, wie es früher schlichtweg nicht möglich war, oder, weil wir uns mit Menschen vernetzen können, die ähnliche Interessen haben und die uns ohne das Internet nie und nimmer begegnet wären (oder wir hätten es nicht zu würdigen gewusst) –, andererseits sprichst Du diesen gläsernen Aspekt an, der einem sehr wohl

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Unsere schöne (?) neue digitale Zukunft

10.02.2017

Wir haben in unserem Verlag in den vergangenen Wochen die beiden Bücher von Christoph Keese, Silicon Valley und Silicon Germany gelesen und die Folgen der Digitalisierung für unser Unternehmen und unsere Arbeit diskutiert.

 

Da kommt wirklich revolutionäres auf uns zu! Und mancher Aspekt gruselt mich.

 

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Das Mysterium des ständigen Werdens und Vergehens

22.12.2016

Manchmal scheint es fast, als wäre allenfalls die Kunst im Stande, aus dem Reich des Unsagbaren, formlose Werke zu erschaffen, die über sich selbst hinausweisen. Kreative Schöpfungen, die eine Idee so weit verdichten, dass sie in uns etwas berührt, eine Ahnung des Urgrunds, in dem alle Unterschiedlichkeit zwischen uns transzendiert ist. Wenn Kunst das schafft, dann hat sie etwas Erhabenes.

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Wünsch Dir was ...

13.12.2016

Ob wir Fürbitten an Gott während der Heiligen Messe sprechen oder unsere Vorstellungen auf einen Zettel schreiben und verbrennen. Mit unterschiedlichen Abläufen und Ritualen versuchen wir, „den Chef“ wohlwollend zu stimmen oder das eigene Schicksal zu dominieren. Doch was ist davon zu halten?  Reicht der Wunsch aus? Was können wir darüber hinaus tun? Können wir überhaupt etwas tun?

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Mit der Gleichmut eines Apfels ...

17.11.2016

Herbst ist Erntezeit, eine Zeit der inneren Einkehr, die die Frage aufwirft: Was habe ich in der letzten Zeit eigentlich in meinem Geist gegossen und in meinem Herzen gehegt?

Einen verregneten Herbsttag kann ich doof finden, weil mir eigentlich der Sinn nach einem Spaziergang im strahlenden Sonnenschein steht – oder ich kann gut damit gehen, weil ich eh vorhatte, den Tag in einer Saunatherme zu verbringen, deren gemütliches Kaminknistern ja erst so richtig zur Geltung kommt, wenn es draußen nieselt.

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