Joachim Kamphausen

Joachim Kamphausen,
Jg. 50, verlegt seit 30 Jahren u.a. Eckhart Tolle, Louise L. Hay, Deepak Chopra, Neale Donald Walsch und den Dalai Lama.

Vor einem Jahr ist er mit tao.de, dem neuartigen Selfpublishing Portal für Körper/Geist/Seele-Themen an den Start gegangen. Das Portal gibt Buchautoren die Chance, von Bittstellern vor den Toren der Verlage zu souverän handelnden Agenten ihrer eigenen Buchprojekte zu werden.

Zudem bietet das Portal Lesern die Möglichkeit zur Ko-Kreation. Sie können neue Werke kennenlernen, mit Autoren in Kontakt treten und ihnen bei der Entwicklung ihrer Arbeit Hilfestellung leisten.

Joachim Kamphausen
Andreas Klatt

Andreas Klatt,
Jg. 83, leitete nach dem Studium der Germanistik, Journalistik und Psychologie und einer Ausbildung zum Yogalehrer zweieinhalb Jahre die Presseabteilung der J. Kamphausen Mediengruppe. 2012 hat er sich mit dem Textbüro text-ins-glueck.de selbständig gemacht. Seitdem lektoriert und übersetzt er Bücher mit spirituellen und psychologischen Inhalten. Als systemischer Berater und Mentor für Biografiearbeit hilft er außerdem Menschen, den roten Faden ihres Lebens zu entdecken. Eine Frage, die ihn beschäftigt: Was passiert, wenn wir als Einzelner und Gesellschaft ausgetretene Pfade verlassen und in eine neue Geschichte hineinleben, die von Verbundenheit handelt?

Andreas Klatt

Mit der Gleichmut eines Apfels ...

17.11.2016

Herbst ist Erntezeit, eine Zeit der inneren Einkehr, die die Frage aufwirft: Was habe ich in der letzten Zeit eigentlich in meinem Geist gegossen und in meinem Herzen gehegt?

Einen verregneten Herbsttag kann ich doof finden, weil mir eigentlich der Sinn nach einem Spaziergang im strahlenden Sonnenschein steht – oder ich kann gut damit gehen, weil ich eh vorhatte, den Tag in einer Saunatherme zu verbringen, deren gemütliches Kaminknistern ja erst so richtig zur Geltung kommt, wenn es draußen nieselt.

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Stille und innerer Frieden?

18.07.2016

Wann haben Sie sich das letzte Mal eine Auszeit genommen? Ich meine damit nicht Urlaub, sondern eine Zeit zur Selbstreflexion.

Im Alltag - ob privat oder beruflich – fällt es mir wirklich nicht leicht, bei meinen Erwartungen an mich und bei allem Funktionierenwollen und -müssen, mich und die Welt um mich herum bewusst wahrzunehmen und mich zu spüren.

Die Phasen, in denen ich mit mir selbst in Kontakt komme, sind selten.

Und was dann passiert, wenn plötzlich alles um mich herum still ist, wenn keine Ablenkung mehr da ist? Da tun sich dann erst einmal Abgründe auf – und eine Gedankenflut stürzt über mich herein. Ruhe und Alleinsein zu genießen fällt mir zunächst sehr schwer.

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Eine Tauchfahrt ins eigene Sein

06.07.2016

In Science-Fiction-Filmen sind Zeitmaschinen der Dreh- und Angelpunkt des menschlichen Traums, sich frei durch Vergangenheit und Zukunft reisen zu können. Was, wenn wir selbst in der Lage sind, diesen Bann – auf unser eigenes Leben bezogen – packender zu entfesseln, als es selbst dem besten Regisseur der Welt jemals gelingen könnte? Und dabei Einfluss auf das mysteriöse Geflecht an Zusammenhängen zu nehmen, als das sich unsere Gegenwart ausnimmt.

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Die Biografie als Spiegel der inneren Entwicklung

23.06.2016

Die Biografie ist eine der schönsten und feierlichsten Textarten“ dokumentierte der tao-blog im Mai. Ich selbst konnte gerade meinen 66. Geburtstag feiern und beschäftige mich seit längerem mit dem Wert der Biografiearbeit für die eigene Reifung. Das eigene Leben Revue passieren zu lassen, stellt auch eine Möglichkeit dar, Klarheit und Leichtigkeit für anstehende Entscheidungen zu gewinnen.

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Happy Birthday, Carmen Thomas

11.05.2016

Mit der Sendung „Hallo Ü-Wagen“ erfand Carmen Thomas 1974 die erste Mitmach-Sendung im Rundfunk. Der Wagen war zunächst nur in Köln unterwegs und irgendwo versteckt. Das Publikum musste ihn also erst einmal finden. Ein „zynisches Konzept“, findet Carmen Thomas heute, denn darin habe sich eine unverhohlene Abwehr gegenüber dem Direktkontakt mit einfachen Hörerinnen und Hörern ausgedrückt. Bei vielen Print-Medien ist diese Haltung gegenüber den Leserinnen und Lesern heute immer noch vorhanden.

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Mit dem Taxometer in den Garten Eden

21.04.2016

Mit bald 33 Jahren fühle ich mich selbst noch weit entfernt vom „gealterten Mann“. Sicher, es gibt diese Momente, wo das Sprießen eines ersten weißen Haares oder ein Besuch beim Versicherungsvertreter an der (illusionären) Gewissheit rütteln, dass sich das gewohnte Spiel von Aufstehen – Alltag erleben – Schlafenlegen wohl bis in die Ewigkeit wiederholen wird. Bereits jetzt weiß ich, dass im Jahr 2048 ein Brief bei mir eintrudeln wird mit dem Bescheid, wie viele Euro mir meine Lebensversicherung fortan monatlich ausschütten wird.

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Interview mit Jürgen Fliege zu seinem Buch, Männer wachsen im Garten

13.04.2016

Im Übergang von Berufstätigkeit zum sogenannten Ruhestand ist man – wie in keinem Lebensabschnitt sonst – intensiv auf sich zurückgeworfen. Alles ist plötzlich vollkommen NEU. Das Mehr an hinzugewonnener Freiheit will erst einmal angeschaut, durchdrungen und verarbeitet werden. Die damit verbundenen persönlichen Herausforderungen sind besonders für Männer, die ihr Selbstverständnis vornehmlich aus ihrer Berufstätigkeit abgeleitet haben, immens. Viele fühlen sich in diesem Prozess alleine gelassen. Gesellschaftlich betrachtet ist es (noch) ein ganz privates „Projekt“. Vielleicht überwiegen – später – die Chancen, aber das kann Mann in der ersten Phase noch nicht sehen. Zunächst ist da ein großer Verlust – gerade auch an Orientierung.

Ich frage Jürgen Fliege, der diesen Bruch bereits einige Jahre hinter sich hat. Er hat seinen originellen Lösungsvorschlag in sein neuestes Buch gepackt.

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