Verlagswesen

Happy Birthday, Carmen Thomas

11.05.2016

Mit der Sendung „Hallo Ü-Wagen“ erfand Carmen Thomas 1974 die erste Mitmach-Sendung im Rundfunk. Der Wagen war zunächst nur in Köln unterwegs und irgendwo versteckt. Das Publikum musste ihn also erst einmal finden. Ein „zynisches Konzept“, findet Carmen Thomas heute, denn darin habe sich eine unverhohlene Abwehr gegenüber dem Direktkontakt mit einfachen Hörerinnen und Hörern ausgedrückt. Bei vielen Print-Medien ist diese Haltung gegenüber den Leserinnen und Lesern heute immer noch vorhanden.

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Rückblick auf Autorenseminar “Bewusst schreiben - erfolgreich veröffentlichen”

14.11.2013

Meine Eindrücke vom Autorenseminar vom 9. und 10. November in Berlin, das ich zusammen u.a. mit Michael Görden und Bill Gladstone habe halten dürfen. 

Es ging um Bewegeung - jenseits des Tellerrandes und von früher mal klassisch definierten Zuständigkeiten - es geht vor allem um eine aufeinander zu Bewegung.

Diese Dynamiken ließen hier schon erahnen, was auch in Zukunft weiterhin noch auf uns zukommen wird in der Buchbranche, und wie zukunftsweisend Modelle des Selfpublishings mit Anbindung an einen klassischen Verlag, wie TAO dies ist, sein werden...

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Die unkommentierte Revolution

23.10.2013

oder: Wie die Profis aller Branchen plötzlich ganz alt aussehen

Es ist nicht zu leugnen. Knapp unter dem Radar der sogenannten Professionellenklasse, den selbsternannten Hütern von Qualität, die sich mit einem starken Bewusstsein für den notwendigen Abstand zum Wissen und Können des gemeinen Volkes abzugrenzen versuchen, geschieht gerade etwas ganz Unerhörtes.

Genau, mit der Professionellenklasse sind jene gemeint, die immer und in jedem Bereich, darüber zu entscheiden gewöhnt sind, was gut und richtig für uns ist – und in ihren eigennützigen Beiträgen zum Allgemeinwohl peinlich genau darauf achten, dass ihre hehren Standards, ihre Machtstellung und ihre Bedeutung (zusammen mit ihren Einkommensquellen) unangetastet bleiben.

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Die unkommentierte Revolution

23.10.2013

oder: Wie die Profis aller Branchen plötzlich ganz alt aussehen

Mir gefällt, mit wie viel Verve Joachim den Ruck zu mehr Demokratie, Selbstbestimmung und Menschlichkeit beschwört. In der spirituellen Szene hat das Schlagwort „2012“ ja für viel Wirbel gesorgt: Als Symbol für ein neues Zeitalter, in dem Wandel nicht mehr unser Gegner ist, sondern eine Sprungfeder für kreative Entwicklungen. Ein Zeitalter, das uns immer wieder eine gewichtige Frage ins Bewusstsein rückt:

Was ist meine Einstellung zum Wandel?
Wer bestimmt, in welche Richtung ich mich bewege? Wie bringe ich mich in das Große Ganze, die Gesellschaft, ein, damit mein Leben mehr ist als ein kurzes, eigenbrötlerisches Aufglühen im Universum, bei dem ich die meiste Zeit in vertrauten Bahnen umhergedümpelt bin?

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eMail Flut: Surfen oder abtauchen?

11.10.2013

Das ist ja ein Ding!

doppelt so alt wie Andreas, scheine ich dem Web im Alltag doch mehr verbunden und zugeneigt als er. Ich bin (meist) erfreut, wenn eine neue Nachricht via eMail bei mir eintrifft. Dieses fortlaufend an mich herangetragene Kommunikations- und Informationsbedürfnis bezieht mich ein und signalisiert mir, ich gehöre dazu. Und in der Regel vermag ich meinem virtuellen Gegenüber weiter zu helfen, (re-)agiere gerne und schnell. Ein kleines Erfolgserlebnis im Alltag, an die 100x jeden Tag. Mir gefällt’s.

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eMail Flut: Surfen oder abtauchen?

11.10.2013

1996, als ich 13 war,

zog ein sperriger, grauer Turm bei uns ein. Mein Vater hatte einen Pentium-Rechner angeschafft – damals der neueste Schrei. Es gab ein Spiel, „Magic Carpet“, bei dem man als Aladin verkleidet  auf einem Teppich über eine endlos grüne Landschaft schwebt. Ein erhabenes Gefühl, zumal das Spiel nicht einmal ruckelte! Irgendwann kam dann ein Drache, den es mit roten Feuerbällen hinfortzujagen galt. Das Spiel hatte einen guten Riecher, was die Computerverheißungen auf lange Sicht mit uns Menschen anstellen, finde ich.

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