Entwicklung (innere und äußere)

Meine Aspekte der Digitalisierung

24.02.2017

Guten Tag, liebe LeserIn,
 

was mich derzeit immer wieder aus der Fassung bringt, sind die Urteile über die verschiedenen Aspekte der Digitalisierung. Mit dem starken Scheinwerfer der öffentlichen Aufmerksamkeit wird mal der eine mal der andere Aspekt beleuchtet und mit wilden verherrlichenden oder dämonisierenden Spekulationen bzgl. der Entwicklungsszenarien verbunden.

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Gläsern bis zur Schmerzgrenze

16.02.2017

Fürwahr, das Internet ist wirklich ein seltsames Gebilde: Einerseits stoße ich in Gesprächen immer wieder auf die Meinung, dass es uns als Gesellschaft kostbare Potenziale eröffnet – etwa, weil wir uns von Geschehnissen auf dem Globus ein Bild machen können, wie es früher schlichtweg nicht möglich war, oder, weil wir uns mit Menschen vernetzen können, die ähnliche Interessen haben und die uns ohne das Internet nie und nimmer begegnet wären (oder wir hätten es nicht zu würdigen gewusst) –, andererseits sprichst Du diesen gläsernen Aspekt an, der einem sehr wohl

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Unsere schöne (?) neue digitale Zukunft

10.02.2017

Wir haben in unserem Verlag in den vergangenen Wochen die beiden Bücher von Christoph Keese, Silicon Valley und Silicon Germany gelesen und die Folgen der Digitalisierung für unser Unternehmen und unsere Arbeit diskutiert.

 

Da kommt wirklich revolutionäres auf uns zu! Und mancher Aspekt gruselt mich.

 

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Das Mysterium des ständigen Werdens und Vergehens

22.12.2016

Manchmal scheint es fast, als wäre allenfalls die Kunst im Stande, aus dem Reich des Unsagbaren, formlose Werke zu erschaffen, die über sich selbst hinausweisen. Kreative Schöpfungen, die eine Idee so weit verdichten, dass sie in uns etwas berührt, eine Ahnung des Urgrunds, in dem alle Unterschiedlichkeit zwischen uns transzendiert ist. Wenn Kunst das schafft, dann hat sie etwas Erhabenes.

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Stille und innerer Frieden?

18.07.2016

Wann haben Sie sich das letzte Mal eine Auszeit genommen? Ich meine damit nicht Urlaub, sondern eine Zeit zur Selbstreflexion.

Im Alltag - ob privat oder beruflich – fällt es mir wirklich nicht leicht, bei meinen Erwartungen an mich und bei allem Funktionierenwollen und -müssen, mich und die Welt um mich herum bewusst wahrzunehmen und mich zu spüren.

Die Phasen, in denen ich mit mir selbst in Kontakt komme, sind selten.

Und was dann passiert, wenn plötzlich alles um mich herum still ist, wenn keine Ablenkung mehr da ist? Da tun sich dann erst einmal Abgründe auf – und eine Gedankenflut stürzt über mich herein. Ruhe und Alleinsein zu genießen fällt mir zunächst sehr schwer.

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Eine Tauchfahrt ins eigene Sein

06.07.2016

In Science-Fiction-Filmen sind Zeitmaschinen der Dreh- und Angelpunkt des menschlichen Traums, sich frei durch Vergangenheit und Zukunft reisen zu können. Was, wenn wir selbst in der Lage sind, diesen Bann – auf unser eigenes Leben bezogen – packender zu entfesseln, als es selbst dem besten Regisseur der Welt jemals gelingen könnte? Und dabei Einfluss auf das mysteriöse Geflecht an Zusammenhängen zu nehmen, als das sich unsere Gegenwart ausnimmt.

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Interview mit Jürgen Fliege zu seinem Buch, Männer wachsen im Garten

13.04.2016

Im Übergang von Berufstätigkeit zum sogenannten Ruhestand ist man – wie in keinem Lebensabschnitt sonst – intensiv auf sich zurückgeworfen. Alles ist plötzlich vollkommen NEU. Das Mehr an hinzugewonnener Freiheit will erst einmal angeschaut, durchdrungen und verarbeitet werden. Die damit verbundenen persönlichen Herausforderungen sind besonders für Männer, die ihr Selbstverständnis vornehmlich aus ihrer Berufstätigkeit abgeleitet haben, immens. Viele fühlen sich in diesem Prozess alleine gelassen. Gesellschaftlich betrachtet ist es (noch) ein ganz privates „Projekt“. Vielleicht überwiegen – später – die Chancen, aber das kann Mann in der ersten Phase noch nicht sehen. Zunächst ist da ein großer Verlust – gerade auch an Orientierung.

Ich frage Jürgen Fliege, der diesen Bruch bereits einige Jahre hinter sich hat. Er hat seinen originellen Lösungsvorschlag in sein neuestes Buch gepackt.

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Vor der Kühltheke mit neoliberaler Glücksflatrate

25.02.2016

„Es mangelt heute an der Bereitschaft, an sich selbst zu arbeiten“, sagt der Autor Georg Rittstieg im Interview. Gleichzeitig spricht er sich gegen das große MÜSSEN aus, das unser Sein durchdringt und auch vor der letzten Beziehungsritze nicht Halt macht.

Das neoliberale Denken hat sich schon so sehr in unseren Zellen breitgemacht, dass es einen schaudern könnte. Im Supermarkt befinden wir uns eigentlich fast immer:

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